Transformation:


"Alle wollen die Welt verändern, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern."


Leo Tolstoi

Agile Transformation und Tradition: Es geht gut voran, hin zum gemeinsamen Ziel

Agile Transformation und Tradition - Es geht gut voran, hin zum gemeinsamen Ziel: 1. Platz!

 

Leitfaden: "Aus der Praxis, für die Praxis"

Agile Transformation im Betrieb / Unternehmen

Transformation (lat. transformare = umformen) bedeutet hier die Wandlung hin zu agiler Struktur und Kultur durch Vernetzung mit Selbstverantwortung und Führung auf Augenhöhe, also den umfassenden und nachhaltigen Prozess der agilen Veränderung im Betrieb / Unternehmen.

Dabei betrachten wir insbesondere bestehende kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) aus Fertigung, Lager, Logistik und aus dem Handwerk.

Kulturwandel 4.0 - Zukunftsfaktor Agilität

Ziel agiler Transformation ist eine hohe Resilienz und Stärke des Betriebes und Unternehmens im Markt durch die Entwicklung eigener Flexibilität und Zukunftsfähigkeit der Organisation, angefangen beim Veränderungswillen über schnelle Anpassungfähigkeit (reaktiv) bis hin zur Entwicklung von Innovation (proaktiv).

"Permanente Transformationsprozesse sind im heutigen Zeitalter für Unternehmen aufgrund der revolutionären Entwicklung (durch Digitalisierung, Globalisierung, etc.) und dem schnellen Wirtschaftswachstum unumgänglich. Unter anderem soll der Transformationsprozess dazu dienen, den Veränderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden und sich immer wieder schnell wandelnden Märkten anpassen zu können." → wikipedia, Stand 2018-05.

Praxisleitfaden: Die Entwicklung zum agilen Unternehmen

Der Wandel, z.B. von der Tradition zur Innovation, erfordert eine Veränderung der Struktur und Mechanik der Organisation (harte Faktoren) bei gleichzeitiger Entwicklung des "Faktor Mensch" (weiche Faktoren) und damit verbunden einen Wandel der aus beiden entspringenden Unternehmenskultur.

Mehr Eigenverantwortung beim Einzelnen und die Selbstorganisation vernetzter Teams bedingen mehr Vertrauen seitens der Führungskräfte und einen neuen Führungsstil. Eine Transformation, als Entwicklung der Unternehmens- und Führungskultur, vom aktuellen Ist-Zustand hin zum angestrebten Soll-Zustand (Ziel) der nahen Zukunft, bedeutet daher gleichzeitig den Einstieg in einen grundlegenden und dauerhaften (fortwährenden) Wandel.

Fazit: Der Weg / die Entwicklung, hin zu mehr Flexibilität und Dynamik mit proaktivem Vorangehen im Unternehmen, hin zum agilen Betrieb der Produktion / Fertigung und Logistik, verlangt von der Organisation sich neu aufzustellen oder neu zu (er-)finden. Dabei braucht jede Organisation ihren eigenen Weg. Wir begleiten Sie dabei.

Das folgende Modell stammt aus der systemischen Organisationsentwicklung und verdeutlicht die Mechanismen des Wandels und die Zusammenhänge eines bestehenden Systemes:

Drei Säulen der Transformation

Die Aufgabe ein Unternehmen, einen Betrieb oder einen Teilbereich flexibel auszurichten oder gar neu aufzustellen, braucht ein wirkungsvolles und nachhaltiges Herangehen an das System, eine Transformation auf breiter Basis.

Das folgende Modell stammt aus der systemischen Organisationsentwicklung:

Change: Struktur-Kultur-Mensch

Die drei Säulen, als Basis des bestehenden Systemes, stehen in einer direkten Wechselwirkung: Eine Veränderung in der Einen bedingt automatisch Reaktionen bei einer Anderen oder beiden Anderen.

Transformation gezielt einleiten

Damit die Wandlung gelingt, braucht es eine gute Erhebung der Ausgangsbasis und des gewünschten Zieles. Dies kann z.B. in einer → Zukunftswerkstatt erarbeitet werden. Daraus wird dann eine individuelle Strategie, eine Road-Map abgeleitet.

Wenn die Ziele und die ersten Schritte klar sind, lassen sich Abweichungen, auch der Rahmenbedingungen erkennen und es kann nachgesteuert werden. Das Ganze ist der Start in einen andauernden agilen Prozess. Nach dem anfänglichen Aufwand des gewollten Wandels geht er später in einen natürlichen und evolutionären Verbesserungsprozess über. Das ist der Lohn eines gelungenen Umstellungsprozesses, einer Transformation der Organisation. Gerne beraten und begleiten wie Sie dabei.

Transformation agil gestalten

Für einen nachhaltigen Wandel, eine gelungene agile Transformation empfiehlt sich eine ebenso agile Herangehensweise in iterativen Schleifen mit regelmäßiger Rückkopplung (Review / Retrospektiven). Somit wird von Beginn an vorgelebt und eingeübt, was von zukünftiger Zusammenarbeit (Kooperation / Kollaboration) erwartet wird.

Dabei sind ungewollte Resultate (vermeintliche Fehler) eingeschlossen, die das Lernen stärken, den Prozess berichtigen und die Erfahrungen im System integrieren.

Wie Transformation nachhaltig gelingt

Zum Gelingen der agilen Transformation bestehender Unternehmen und Betreibe stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

Vier Grundsätze agiler Transformation:

Die Grundsätze für eine erfolgreiche agile Transformation im Betrieb / Unternehmen sind: Grundsätze agiler Transformation

Transparenz, Beteiligung/ Partizipation, Selbstverantwortung und Kommunikation.

Vier Bausteine agiler Transformation

Jede Organisation reagiert anders auf Veränderungen. Daher gibt es kein Patentrezept. Gut sind auf dem neuen Weg hin zu mehr Agilität folgende vier Bausteine:

1. Fokussierung durch Masterplan, Vision und Strategie

Gelegt wird diese Ausgangsbasis z.B. in einer Zukunftswerkstatt, in Form z.B. einer Strategy Map, die die wichtigsten (Unternehmens-) Ziele und Maßnahmen beinhaltet, sich aber kontinuierlich mit entwickelt. Machen Sie die Vision und die Schritte die zu Ihrern Zielen führen, für alle Mitarbeiter im Unternehmen durchgängig transparent.

Tipp: Fördern Sie die Teilhabe und die Mitwirkung der Mitarbeiter, indem jeder weiß, wo das Unternehmen hin will und wo es, bzw. sie / er auf dem Weg zum Ziel gerade steht.

2. Steuerungs-Team - Verankerung im Unternehmen

Notwendig ist ein Lenkungs-Kreis (Kern-Team, Strategie-Team, o.ä.) mit weitreichender Entscheidungskompetenz. Es wird zu Beginn gebildet und besteht aus Mitgliedern der Geschäfts- / Bereichsleitung und den Teamleitern der Umsetzungsteams.

Tipp: Wichtig ist, dass der Lenkungs-Kreis den agilen Prozess nicht nur monitort und wichtige Entscheidungen in der Hierarchie trifft, sondern Agilität auch selbst lebt, die Rahmenbedingungen schafft und die verschiedenen Umsetzungsteams unterstützt und einbindet!

3. Die Basis - Agile Vorgehensweise

Der agile Prozess ist (in Anlehnung an agilen Methoden wie Scrum) geprägt von der starken Fokussierung auf die wichtigen Ziele, deren Erreichen schrittweise in regelmäßigen Iterationsintervallen (Sprints) verwirklicht wird.

Das koordinierte und methodische Herangehen im Team bedarf klarer Kommunikation und Selbstverantwortung beim Einzelnen. Die Ergebnisse aus jedem Sprint werden im Kernteam überprüft, reflektiert und diskutiert um im nächsten Umsetzungsintervall zielgerichtet weiter voran zu gehen. Bei Veränderungen wird sofort reagiert.

Tipp: Bei den Reviews werden die Ergebnisse selbst (hard facts) und in Retrospektiven die Art und Weise (soft facts) der Zusammenarbeit (Kooperation / Kollaboration) im agilen und hierarchischen Kontext reflektiert und verbessert.

So wird stetiges Lernen, Weiterentwickeln und Reflektieren im Team und in der Organisation etabliert ( → Lernende Organisation). Dies ist eine gute Grundlage für Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in sich verändernden Märkten bis hin zur Innovationsfähigkeit. Damit sind Sie dann in Zukunft mit Ihrer Organisation und Ihren MitarbeiterInnen gut gerüstet und dem Wettbewerb immer eine Nasenlänge voraus.

4. Agiler Mindset - Grundvoraussetzung für eine agile Transformation

Es bedarf einem klaren Commitment aller Beteiligten zum Prozess, seinen Regeln mit den getroffenen strategischen Entscheidungen und der Kontinuität und Selbstdisziplin in der Umsetzung. Die Entwicklung einer proaktiven Haltung mit Kooperationsbereitschaft ist die erste Grundlage für ein agiles Mindset.

Dazu müssen Offenheit, Transparenz, gegenseitiger Respekt, die Bereitschaft aus Fehlern zu lernen und alle Beteiligten wirklich anzuhören und einzubinden (Teilhabe) unbedingt gefördert werden, um zu begeistern. Damit wird die Zusammenarbeit gestärkt und die Identifikation der Führungskräfte und Mitarbeiter nachhaltig gefördert und somit Motivation und Initiative (Kooperation / Kollaboration).

Tipp: Nicht jeder Mensch ist für Eigenverantwortung nehmen (Mitarbeiter) und mehr Freiraum geben (Führungskraft) bereit. Eine gute Unterstützung sind (neben Beteiligung, Training und ggf. Coaching): "Feste feiern" und regelmäßiges Feedback. Erreichtes kommunizieren und wertschätzen gibt Zuversicht und Sicherheit im neuen Arbeitsstil und Vorangehen (siehe Change).

Faktor Mensch - Das System schlägt zurück

Die Praxis bestätigt die Weisheit der systemischen Organisationsentwicklung: "Ein System erhält sich selbst" ( → Autopoiese) , sodass mit Rückschlägen jederzeit zu rechnen ist. Auch aus dieser Sicht empfiehlt sich eine agile Vorgehensweise mit permanenter Rückkopplung. Das bedeutet Sprints mit regelmäßigen Reviews und Retrospektiven zur Zielüberprüfung und Nachsteuerung.

Die Systemveränderung, eine nachhaltige Transformation im Unternehmen / Betrieb, bedarf daher guter Aufmerksamkeit, Kontinuität und einer professionellen und individuellen Vorgehensweise.


Unsere Unterstützung für Sie:



Seien Sie agil - Sprechen Sie uns an!

Drittner-Training & Development; Ralf Drittner, Barbara Grau und Team